GEMEINSAM ZUKUNFT BAUEN
Neubau einer Grundschule in Wolkersdorf
Kinder brauchen gute Bedingungen zum Lernen, Spielen und Wachsen. Die bestehenden Grundschulen in Traunstein sind heute schon stark ausgelastet. Gleichzeitig steigen die Schülerzahlen weiter, und mit dem gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung kommen zusätzliche Anforderungen hinzu. Damit auch in Zukunft genügend Platz für Unterricht und Betreuung vorhanden ist, hat die Stadt verschiedene Lösungen prüfen lassen.
Nach ausführlicher Beratung hat sich der Stadtrat für den Neubau einer Grundschule in Wolkersdorf entschieden. Hier soll ein moderner Schulstandort entstehen, der den Bedürfnissen von Kindern, Lehrkräften und Familien gerecht wird und gleichzeitig Raum für die weitere Entwicklung der Stadt lässt.
-
Die bestehenden Grundschulen in Traunstein sowie die Außenstelle Kammer sind räumlich stark ausgelastet. Schon heute ist die Situation angespannt. Gleichzeitig steigen die Schülerzahlen weiter. Bis zum Schulstart 2029 werden zusätzliche Klassenzimmer benötigt, damit alle Kinder gute Lernbedingungen haben.
-
Ab dem Schuljahr 2026/2027 besteht ein gesetzlicher Anspruch auf Ganztagsbetreuung für Erstklässler. Die Stadt ist verpflichtet, ein entsprechendes Angebot bereitzustellen. Dafür werden zusätzliche Räume benötigt – zum Lernen, für Betreuung, für Bewegung und für gemeinsames Essen. Ab dem Schuljahr 2029/2030 wird der Anspruch auf Offene Ganztagsschule auf alle Klassenstufen ausgeweitet.
-
Bevor eine Entscheidung getroffen wurde, hat die Stadt verschiedene Möglichkeiten prüfen lassen. In Machbarkeitsstudien wurde untersucht, ob die bestehenden Schulstandorte erweitert werden können oder ob ein Neubau an einem anderen Ort sinnvoller ist.
Dabei wurde auch eine Nachverdichtung in Traunstein, Haslach und Kammer genauer betrachtet. In Traunstein sind Erweiterungen kaum noch möglich. Für Kammer wäre ein Ausbau langfristig nicht sinnvoll, weil dort zu wenige Kinder erwartet werden. Auch ein Umbau in Haslach wurde geprüft, hätte aber deutlich höhere Kosten verursacht und den Schulbetrieb über längere Zeit stark belastet.
Gleichzeitig wurde berücksichtigt, wie sich die Stadt in den nächsten Jahren weiterentwickelt. Traunstein wächst vor allem in Richtung Westen. Deshalb wurde nach einer Lösung gesucht, die nicht nur den aktuellen Bedarf deckt, sondern auch für die Zukunft passt.
Der Standort in Wolkersdorf bietet dafür gute Voraussetzungen. Hier kann ausreichend Platz für eine neue Grundschule entstehen, ohne bestehende Standorte weiter zu überlasten.
Der Stadtrat hat sich deshalb nach intensiver Beratung mit großer Mehrheit für den Neubau in Wolkersdorf entschieden.
-
Der neue Standort für die Grundschule und das Feuerwehrhaus ist in Wolkersdorf geplant. Das Grundstück befindet sich bereits im Eigentum der Stadt und bietet ausreichend Platz, um beide Einrichtungen gemeinsam und zukunftsfähig zu entwickeln.
-
Geplant ist eine Grundschule mit acht Klassenzimmern und einer Turnhalle. Der neue Standort soll moderne Lernformen ermöglichen und gleichzeitig gute Bedingungen für Betreuung und Bewegung bieten.
-
Über die Projektwebseite „Wir in Wolkersdorf“ informieren wir fortlaufend über den aktuellen Stand, wichtige Planungsschritte und anstehende Termine. Ergänzend werden zentrale Themen und Entscheidungen auch über die regionalen Medien kommuniziert.
Als Konrektorin der Grundschule Traunstein begrüße ich den Bau einer neuen Schule ausdrücklich. Die wachsende Zahl an Schülerinnen und Schülern in unserer Stadt stellt uns seit Jahren vor große Herausforderungen – insbesondere in Bezug auf die Raumkapazitäten. Die neue Schule wird eine dringend benötigte räumliche Entlastung schaffen und damit bessere Lernbedingungen für alle Traunsteiner Kinder ermöglichen. Darüber hinaus eröffnet ein Neubau die Chance, pädagogische Konzepte innovativ umzusetzen und den Schulalltag nachhaltig zu gestalten.
“
– Verena Rausch | Konrektorin
Als junge Familie aus dem künftigen Einzugsgebiet der Grundschule wünschen wir uns einen modernen, gut geplanten Ort, der unseren Alltag erleichtert und unseren Kindern beste Lernbedingungen bietet.
“
– Familie Lindner